Erwachsene

 

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung 

IrleDasRegenbogenExperimentKatja Irle: Das Regenbogen-Experiment

 Sind Schwule und Lesben die besseren Eltern? D 2014, 220 S., geb.

Beltz
Lesben und Schwule übernehmen immer öfter als Eltern Verantwortung für Kinder. Die Regenbogenfamilien wirken polarisierend. Von Gegnern werden sie als »Nein« zur traditionellen Familie verstanden und in Zusammenhang gebracht mit der Krise der herkömmlichen Familienform. Neben der mitunter radikal vorgebrachten Kritik an alternativen Familienformen wird immer öfter die Frage in den Raum gestellt: sind nicht  Schwule und Lesben vielleicht sogar bessere Eltern? Ihre Kinder sind Wunschkinder. Ihre Erziehung ist weniger von Vorurteilen geleitet und stärker reflektiert. Sie richten ihre Familien nach einem modernen Modell aus. Dieses Buch, in dem Kinder und Eltern, Politiker und Experten zu Wort kommen, zeigt, worin sich die Regenbogenfamilien von der traditionellen Form unterscheiden. Wie verwirklichen homosexuelle Eltern ihren Kinderwunsch und wie gehen sie mit Widerständen um? Wie entwickeln sich ihre Kinder?

KlaeserRegenbogenfamilienTimo Andreas Kläser: Regenbogenfamilien

Erziehung von Kindern für Lesben und Schwule. D 2011, 326 S. mit Abb., Broschur
Centaurus

Welche Möglichkeiten haben Lesben, Schwule und gleichgeschlechtliche Paare bei der Erziehung von Kindern? Dieses Buch betrachtet zunächst theoretisch, dann empirisch und schließlich interdisziplinär die Situation von Regenbogenfamilien in Deutschland. Es geht um die Möglichkeiten von Lesben, schwulen und gleichgeschlechtlichen Paaren, sich den Kinderwunsch zu erfüllen – sei es im Rahmen einer Pflegschaft, auf der Basis von Adoptionen, durch das Aufziehen eigener Kinder oder auf der Basis einer Co-Elternschaft als Partner einer lesbischen Mutter, bzw. eines schwulen Vaters. Damit sich die Regenbogenfamilien untereinander, aber teilweise auch deren Kinder über ihre Erfahrungen austauschen können, sind in Deutschland Netzwerke und Gruppen entstanden. Ebenso werden mögliche Hindernisse auf dem Weg zu lesbischer Mutterschaft, bzw. schwuler Vaterschaft skizziert.

 Stephanie Gerlach: Regenbogenfamilien

Ein Handbuch. D 2010, 382 S., Broschur

Querverlag
Der Begriff »Familie« unterliegt schon immer einem Wandel. Auch wenn konservative Menschen immer noch einem verklärten, überholten Familienbild nachhängen und sich gewandelten Verhältnissen nicht stellen wollen (was Sätze wie »ein Kind braucht doch Mutter und Vater« immer wieder offenbaren), so haben sich die Lebensrealitäten in unseren modernen Gesellschaften eindeutig geändert. Regenbogenfamilien kommen immer häufiger vor und werden zunehmend akzeptiert. Selbstverständlich sind sie jedoch noch lange nicht. Wenn Lesben, Schwule oder transidente Menschen sich fürs Kinderkriegen entscheiden, stellen sich ihnen oft Hürden in den Weg, mit denen Heteropaare nicht konfrontiert sind. Die Autorin dieses Buches steht all jenen mit Rat und Tat zur Seite, die sich für ein Leben mit Kindern entscheiden, und gewährt mit Interviews Einblicke in »alternatives« Familienleben.

 

 Uli Streib-Brzic (Hrsg.): Das lesbisch-schwule Babybuch

Ein Ratgeber zu Kinderwunsch und Elternschaft. D 2007 (Neuaufl.), 163 S.

Querverlag
Wie werde ich lesbische Mutter oder schwuler Vater? »Das lesbisch-schwule Babybuch« ist ein Ratgeber für alle, die sich allein, als Paar oder zu mehreren ihren Kinderwunsch erfüllen möchten. Die AutorInnen geben zu folgenden Fragen Auskunft: Welche Chancen haben wir als Lesben und Schwule, ein Kind zu adoptieren? Welche Voraussetzungen müssen für eine Stiefkindadoption erfüllt sein? Was bedeutet es, ein Kind in Pflege zu nehmen? Wer berät mich? Welche Anlaufstellen gibt es? Welcher Umgang mit den Behörden ist ratsam? Besteht die Möglichkeit der artifiziellen Insemination in der BRD, in Österreich und in der Schweiz? Was bedeutet Amtspflegschaft? Wie können wir lesbisch-schwule Familienmodelle zeichnen? Welche Unterhaltsansprüche ergeben sich aus dieser Form der Elternschaft? Wie sieht es rechtlich im Falle einer Trennung aus?

 

 Uli Streib-Brzic, Stephanie Gerlach: Und was sagen die Kinder dazu?

D 2005, 188 S., broschur

Querverlag
Schwulen- und lesbenfeindliche Positionen sprechen Schwulen und Lesben immer wieder grundsätzlich jede Fähigkeit ab, Kinder adäquat und gut erziehen zu können. Wie das reale Leben von Kindern, die mit schwulen oder lesbischen Eltern aufwachsen, tatsächlich aussieht, ist bislang im deutschsprachigen Raum wenig erforscht. Hier kommen Kinder von schwulen und lesbischen Eltern zu Wort. Die 36 ausgewählten Söhne und Töchter sind zwischen 6 und 31 Jahren alt und erzählen, was es für sie persönlich bedeutet, mit zwei Müttern oder zwei Vätern zusammenzuleben, was sie von Mamas neuer Freundin halten oder davon, dass ihr Vater einen anderen Mann liebt. Es kristallisiert sich schnell ein ziemlich differenziertes Bild heraus – nur wenige Familien fallen aus dem Rahmen. Die meisten unterscheiden sich kaum von den herkömmlich. Das Vorwort zum Buch schrieb der schwule Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.

 

 Christina Caprez: Familienbande

15 Porträts. CH 2012, 280 S., Broschur

Limmat-Verlag
Nur ein Drittel der Familien lebt heute noch als traditionelle Kernfamilie. Immer mehr Familien starten unkonventionell: Lesben und Schwule, die sich zusammentun, um eine Familie zu gründen. Single-Frauen, die nicht länger auf den Traummann warten wollen, um ein Kind zu bekommen, Eltern, die in unkonventionellen Arrangements Entlastung und Bereicherung finden. »Familienbande« erzählt von der Vielfalt dieser neuen Wege, Kinder großzuziehen, dabei erzählen Eltern wie Kinder, wie sie zu der betreffenden Familienform gekommen sind, wie sie den Alltag in ihrer Familie erleben, was die Sonnen- und Schattenseiten ihrer Familienform sind und wie das gesellschaftliche Umfeld auf sie reagiert. Eine spannende Sammlung von Erfahrungen, nicht nur für quer families.

pepperultimateguide Rachel Pepper: The Ultimate Guide to Pregnancy for Lesbians

USA 2006, 271 pp., brochure, € 13.8
You could scour libraries, and the Internet for months without finding the kind of logistical and emotional support this book will provide: at last, a lesbian-specific treatise on making a baby and what to do with it once it arrives. Written with humor and insight by a mom who herself rode the conception roller coaster, this revised and updated edition will guide you every step of the way – from your 1st ovulation kit right up through the 1st weeks after your baby’s birth: charting your body’s own fertility signs, preconception planning for both singles and couples, selecting a sperm bank or donor, inseminating to maximize your chance of pregnancy, sex, desire, and self-esteem during pregnancy, negotiating family roles, labor, birth, and welcoming your baby, and support for partners and coparents.

 

FunckeDiegleichgesc Dorett Funcke, Petra Thorn (Hg.): Die gleichgeschlechtliche Familie mit Kindern

Interdisziplinäre Beiträge zu einer neuen Lebensform. D 2010, 494 S. mit Abb., Broschur, € 33.72

Seit Jahren beeindrucken gleichgeschlechtliche Familien mit Kindern die bürgerliche Öffentlichkeit medial, beschäftigen Regierungen und Gesetzgeber und bewegen zahllose engagierte Experten und Laien. Die bisherigen Forschungsarbeiten zum Thema sind jedoch durch eine unidisziplinäre, einseitige Sichtweise begrenzt und weisen entsprechend blinde Flecken auf. Die disziplinäre Abgrenzung entspringt den tradierten Fachkulturen und den damit verbundenen unterschiedlichen methodologischen Leitlinien. Dies spiegeln auch die Beiträge in diesem ungeglätteten Sammelband wider – sie gehen der ethischen und gesellschaftlichen Vertretbarkeit einer neuen Form familialer Lebensgestaltung nach, die an fundamentale Überzeugungen, kulturellen Werthaltungen, gesellschaftlichen Leitbildern und rechtlichen Regelungen rührt.