KINDER/JUGEND

Stefan Remigius: Das Geheimnis des ehrenwerten Hauses 
Eine etwas andere Detektivgeschichte.
D 2014, 260 S., geb., € 15.42

FamART Verlag

Severin und Marie sind sich sicher – das geht nicht mit rechten Dingen zu. Auf mysteriöse Weise gehen in dem Mietshaus, in dem die Zwillinge wohnen, Sachen kaputt. Erst trifft es die beiden Frauen, die neu ins Haus ziehen. Dann auch die Familie von Bert. Will da jemand zeigen, dass sie nicht willkommen sind? Aber wer? Und warum? Hat das mit dem zu tun, was Bert im Unterricht erzählte? Das war heftig, wie Bert die Lehrerin geradezu aufgeklärt hat, wie Kinder auf die Welt kommen können. Die Zwillinge beschließen, das Geheimnis des Hauses zu erforschen. Und dabei geraten sie in Gefahr. – Ein spannendes Buch für Grundschulkinder, eine spannende Detektivgeschichte, die leicht zugleich vom Thema Samenspende erzählt.

Mary Hoffman, Ros Asquith: Du gehörst dazu – Das grosse Buch der Familien
ab 4 J., Deutsch
2014 – FISCHER Sauerländer

Früher bestand eine typische Familie aus Vater, Mutter, Kindern, vielleicht noch einem Hund oder einer Katze. Alle lebten in einem Haus mit Garten. So zumindest wurde es in den Kinderbüchern dargestellt. Heute gibt es Familien in allen Größen und Formen. Manche Kinder leben nur mit ihrem Papa zusammen oder mit ihren Großeltern. Familien leben in großen Häusern oder in winzigen Wohnungen. Manche fahren in den Ferien weit weg in ferne Länder, andere machen Urlaub zu Hause. So viele Farben wie der Regenbogen hat, so unterschiedlich kann das Zusammenleben sein. Und wir alle gehören dazu …

Ein farbenfroher, multikultureller Überblick über den Facettenreichtum unserer Gesellschaft.

LILLY AXSTER: DAS MACHEN? ILLUSTRATIONEN VON CHRISTINE AEBI
Projektwoche Sexualerziehung in der Klasse 4c.
Ö 2012, 56 S., geb.
deA Verlag

Gab es schwule Dinosaurier? Kann ich mein eigenes, einzigartiges Geschlecht haben? Wie können zwei Mütter ein Kind zeugen? Was hat es mit dem Cross-Dressing auf sich? Ist Sex ein Gefühl oder etwas anderes? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich die ProtagonistInnen dieses Kinderbuchs. Das Buch spiegelt Erfahrungen und Gespräche mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Alterstufen im Rahmen von Sexualerziehungs-Workshops wider. Als Aufklärungsbuch ab 6 Jahren – und auch gerade für deren Bezugspersonen – stellt es queere Vielfalt ins Zentrum – und hat damit Seltenheitswert im deutschsprachigen Raum.

DIRK ZEHENDER: SO LEBE ICH … UND WIE LEBST DU?

D 2011, 74 S., geb.
Mardi-Verlag

Berichte von Kindern rund um die Welt – so unterschiedlich sie auch leben, eines haben sie gemeinsam: sie haben zwei Mütter  oder zwei Väter. Spannende Geschichten, alltägliche Begebenheiten, ferne Länder und Menschen, ungewöhnliche Namen. Ein Buch zum Träumen und zugleich Orientierungshilfe für Kinder aus Regenbogenfamlien.

DIRK ZEHENDER: INGA UND DER VERSCHWUNDENE WURM

D 2011, 50 S., geb.

Mardi-Verlag

Die kleine Inga, die Hauptperson des Buches, wächst in einer Regenbogenfamilie mit zwei Müttern auf. Auf der Suche nach einem kleinen Regenwurm begegnet Inga ihren Nachbarn, die in verschiedenen Familienformen leben, darunter einer Patchworkfamilie, einem Adoptivkind, einer Alleinerziehenden, einer traditionellen Familie, einem kinderlosen Paar und Singles.

PETRA THORN / LISA HERRMANN-GREEN: DIE GESCHICHTE UNSERER FAMILIE

Ein Buch für lesbische Familien mit Wunschkindern durch Samenspende. D 2009, 15 S., geb.
FamART Verlag

Ein Bilderbuch über ein lesbisches Paar, das durch künstliche Befruchtung ein Kind bekam.

LINDA DE HAAN, STERN NIJLAND: KÖNIG & KÖNIG

Dt.v. Edmund Jacoby. D 2009, 32 S., geb.
Kostenloser Versand innerhalb Europas ab € 20 Einkaufswert.

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Es war einmal ein Kronprinz, der wollte einfach nicht heiraten. Aber so geht das einfach nicht, findet die alte Königin. Wenn der Kronprinz einmal König sein will, muss er schon verheiratet sein. Vorher kann die Königin einfach nicht in Pension gehen. Also beschließt die Königin alle Prinzessinnen auf der ganzen Welt zu sich an den Hof zu bitten, damit sich ihr Sohn alle anschauen und sich schließlich für eine entscheiden kann. So treffen nacheinander Prinzessinnen aus aller Herren Länder im Königsschloss ein. Doch die richtige scheint für den Kronprinzen einfach nicht dabei zu sein. Als jedoch Prinzessin Liebegunde ihren Bruder, Prinz Herrlich, mitbringt, ist es um den Kronprinzen geschehen: Liebe auf den ersten Blick. Und so kommt es doch zur Hochzeit – von König und König.

 MARTINA HEINZLE: MAX UND SEINE MAMAS GEHEN HEUTE IN DEN ZIRKUS

Ö 2011, Bilderbuch zum Vorlesen, 18 S., Ringheftung
Kostenloser Versand innerhalb Europas ab € 20 Einkaufswert.

Ein wunderbarer Tag für Max, denn mit seinen beiden Müttern geht es in den Zirkus. Dort gibt es viel zu sehen und zu erleben. Zwei lesbische Mütter zu haben kann einfach nur schön sein!

 ANNA KEMP / SARA OGILVIE: BALLERINA AUF VIER PFOTEN

D 2011, 40 S., geb.

Gerstenberg

Alle Hunde holen gerne Stöckchen, tapsen mit Vorliebe durch Pfützen und wälzen sich hingebungsvoll im Dreck. Das könnte man zumindest denken. Aber Biff ist anders als andere Hunde. Immer wenn seine kleine Freundin in ihr Tutu schlüpft, bekommt er ganz glänzende Augen. Denn er liebt das Ballett und träumt davon, eine große Ballerina zu sein. Aber Hunde haben beim Ballett nichts verloren, da sind sich Papa und die Tanzlehrerin einig. Doch Biff gibt nicht auf, bis er die Chance bekommt, sein Können zu beweisen. Und als er elfengleich über die Bühne schwebt, ist das Publikum hingerissen. Ein Buch darüber, dass Träume wahr werden, wenn man nur fest an sie glaubt!

MICHAEL LINK: KOMM, ICH ZEIG DIR MEINE ELTERN. MIT EINEM VORWORT VON PATRICK LINDNER

D 2002, geb

Eltern, Kind, zwei Omas und drei Hunde. Eine ganz normale Familie. Das Zimmer vom kleinen Daniel ist mit Kuscheltieren vollgestopft, er spielt gern im Sandkasten und geht freitags in den Musikkindergarten. Aber doch irgendwie anders: Daniels Eltern sind Papa und Micha. Und das sind Patrick Lindner und Michael Link. Das schwule Paar hat den kleinen Daniel aus St. Petersburg adoptiert. Mit »Komm, ich zeig dir meine Eltern« schildern sie eindrucksvoll, dass ihre Liebe zu Daniel keine Frage von Blutsverwandtschaft ist – sondern eben ganz normal.

ALEXANDRA MAXEINER / ANKE KUHL: ALLES FAMILIE! VOM KIND DER NEUEN FREUNDIN VOM BRUDER VON PAPAS FRÜHERER FRAU UND ANDEREN VERWANDTEN

D 2010, 32 S., geb

Familie ist, wo vor allem Kinder Geborgenheit, Rückhalt und Zuwendung erfahren – und dies kann in bunten und vielfältigen Konstellationen geschehen. Diese zahlreichen und immer wieder verschiedenen Familien zeigt dieses schöne Kinderbuch: Alleinerziehende, Patchworkfamilien in ihren verschiedenen Mixturen, Regenbogen- und Adoptivfamilien. Unterhaltsam und mit viel Humor geht es außerdem um Bluts- und Wahlverwandtschaften, um Einzelkinderglück, Geschwisterstreit und die Möglichkeit, die gleiche Nase wie Opa abzukriegen

INA VOIGT: WIE HEIRATEN EIGENTLICH TROCKENNASENAFFEN

D 2015, 32 S., geb.

Matti lebt mit zwei Müttern und findet das ganz normal. Nur wenn Fina im Kindergarten fragt, wo sein Vater ist, denkt er darüber nach. Denken ist überhaupt etwas, das er sehr gern macht. Mal bekommt er eine Antwort, mal findet er selbst eine, oft fragt er einfach weiter. Zu Hause und im Kindergarten. So viel steht fest: Trockennasenaffen sind wir alle.Ein Buch mit vielen Fragen über das Leben – ohne Antworten, aber mit einer Geschichte von Matti, der ganz selbstverständlich mit zwei Müttern lebt.

KAITLYN TAYLOR CONSIDINE: EMMA AND MEESHA: A TWO MOM STORY

USA 2008, 28 S., Bilderbuch mit englischem Text, Broschur

This book is about a little girl and her cat and their daily lives. The fact that she has two moms is handled in a matter of fact nature, saying we too, are a normal family. It is about love, understanding and parenting. Great way to introduce your children to family enviroments that they will experience as they grow up and their circle of friends expand, bringing them into other people’s homes.

LESLÉA NEWMAN: MOMMY, MAMA, AND ME

USA 2009, 18 pp., hardback

»Mommy, Mama, and Me« depicts the gentle, nurturing relationship of a lesbian couple and their little one. In this sweet board book, the flowing lines and warm palette of Carol Thompson’s mixed media illustrations work in concert with Lesléa Newman’s rhythmic text. Rhythmic text and illustrations with universal appeal show a toddler spending the day with its mommies. From hide-and-seek to dress-up, then bath time and a kiss goodnight, there’s no limit to what a loving family can do together. The book shares the loving bond between same-sex parents and their children. It represents the perfect baby shower gift for expecting same-sex couples. It is intended for »readers« at the age 4-8.

 LESLÉA NEWMAN, CAROL THOMPSON: DADDY, PAPA, AND ME

USA 2009, 18 pp., brochure

This sweet little board book (for Ages 4-8) takes a look at a family which has two dads and the happy style of play and love that each father has. The illustrations are simple and perfectly accompany the text. The rhythmic text and illustrations with universal appeal show a toddler spending the day with its (gay) daddies. From hide-and-seek to dress-up, then bath time and a kiss goodnight, there’s no limit to what a loving family can do together. This book helps to share the loving bond between same-sex parents and their children. It’s definitely intended as a perfect baby shower gift for expecting same-sex couples.

 LESLÉA NEWMAN: HEATHER HAS TWO MOMMIES

Illustr. by Diana Souza. USA 2009 (Reprint), 37 pp., brochure

This special 20th anniversary edition of the classicchildren’s book has an eduring message that will appeal to readers of all ages and backgrounds: the most important thing about any family is that all the people in it love each other. Heather is a preschooler with two moms who discovers that some of her friends have very different sorts of families. Heather’s favorite number is two. She has two arms, two legs, two eyes, two ears, two hands, two feet. Heather also has two pets: a ginger-colored cat named Gingersnap and a big black dog named Midnight. Heather also has two mommies: Mama Kate and Mama Jane. This little book about a little girl and her two lesbian mothers was created 1990 because children’s books that reflected a nontraditional families did not exist by then, but a firestorm of controversy soon ensued. It was attacked by the religious right, and has launched a minor industry in providing books for the children of gay and lesbian parents.

LESLÉA NEWMAN: FELICIA’S FAVORITE STORY

USA 2002, 24 S., Bilderbuch mit englischem Text, Broschur

In a story set in a loving family with two women as parents, a little girl asks for her favorite bedtime story – the tale of how she became part of the family. As Felicia asks questions and fills in the blanks, her mothers playfully relate the tale of their decision to share their love by bringing her into their lives. In the cozy conclusion to her own story and the book itself, Felicia’s moms tell her that her name means »happy« in Spanish-a feeling shared by all. Each piece of art is framed by a stylistic geometric border reminiscent of stained glass. The smiling child and parents are drawn in a somewhat static style that is softened by the use of pastel colored pencils.

 LINDA DE HAAN & STERN NIJLAND: KING & KING AND FAMILY

USA 2004, 32 S., Bilderbuch in englischer Sprache, geb.

The sequel to »King & King«. King Lee and King Bertie have just married and embark on a honeymoon. As they fly off to jungle country, the two men soon discover that their cat has stowed away in their suitcase. The travelers happily tramp through the wilderness and paddle down a river, observing the wildlife as they go. Before long, they have a strange feeling that something is following them. Upon returning home, they discover another stowaway in their suitcase–this time it’s a young girl from the jungle, whom they joyfully adopt and everyone lives happily ever after. The mixed-media collage illustrations are colorful with lots to look at on each page–perhaps too much, as some of the spreads are a bit cluttered. Bertie’s travel diary is reproduced on the book’s centerfold, hinting at the surprise ending. The text is brief and fun, and the relationships are treated matter-of-factly.

MICHAEL WILLHOITE: DADDY’S ROOMMATE

USA 1990, 32 S., Bilderbuch in englischer Sprache., pb.

The book, about a young boy whose divorced father now lives with his gay partner, deals with the controversial subject of homosexual parents. »Daddy’s Roommate« was one of the first children’s books to portray homosexuality in a positive light. The two men in the book do the same things heterosexual couples do: Take care of the house, argue, and spend time with their boy. Frank, the son, believes that »being gay is just one more kind of love. And love is the best kind of happiness.« The tone throughout the book is positive, and the boy has healthy, affectionate bonds with the adults in his life.

 NANCY GARDEN: MOLLY’S FAMILY

USA 2004, 40 S., Bilderbuch mit englischem Text, geb.

In Mollys Kindergartengruppe soll jedes Kind ein Bild von seiner Famlie malen. Molly zeichnet sich mit ihrer Puppe und ihren beiden Müttern. Aber ein anderes Kind der Gruppe, Tommy, behauptet, Molly könne keine zwei Mütter haben. Und so will Molly ihr Bild nicht mit allen anderen Bildern der Gruppe aufgehängt haben. Doch zu guter Letzt findet Molly heraus, dass alle Familien sehr unterschiedlich sind und dass es gar kein festes Muster gibt, dem alle Familien entsprechen.

NORMA SIMON: ALL FAMILIES ARE SPECIAL

USA 2003, 32 S., Bilderbuch mit englischem Text, Broschur

When a teacher asks her students to tell about their families, each child speaks of a different configuration. There are big, small, and extended families. Children live with a mom and dad, grandparents, two same-gender parents, or stepparents. The youngsters mention adoption, divorce, and death of a parent and pets. Then, they discuss the good and bad times that families have together. The tone throughout is upbeat and positive. The bright watercolor illustrations depict smiling, multicultural people living in immaculate middle-class surroundings.

ERWACHSENE

KATJA IRLE: DAS REGENBOGEN-EXPERIMENT

 Sind Schwule und Lesben die besseren Eltern? D 2014, 220 S., geb.

Beltz

Lesben und Schwule übernehmen immer öfter als Eltern Verantwortung für Kinder. Die Regenbogenfamilien wirken polarisierend. Von Gegnern werden sie als »Nein« zur traditionellen Familie verstanden und in Zusammenhang gebracht mit der Krise der herkömmlichen Familienform. Neben der mitunter radikal vorgebrachten Kritik an alternativen Familienformen wird immer öfter die Frage in den Raum gestellt: sind nicht  Schwule und Lesben vielleicht sogar bessere Eltern? Ihre Kinder sind Wunschkinder. Ihre Erziehung ist weniger von Vorurteilen geleitet und stärker reflektiert. Sie richten ihre Familien nach einem modernen Modell aus. Dieses Buch, in dem Kinder und Eltern, Politiker und Experten zu Wort kommen, zeigt, worin sich die Regenbogenfamilien von der traditionellen Form unterscheiden. Wie verwirklichen homosexuelle Eltern ihren Kinderwunsch und wie gehen sie mit Widerständen um? Wie entwickeln sich ihre Kinder?

TIMO ANDREAS KLÄSER: REGENBOGENFAMILIEN

Erziehung von Kindern für Lesben und Schwule. D 2011, 326 S. mit Abb., Broschur
Centaurus

Welche Möglichkeiten haben Lesben, Schwule und gleichgeschlechtliche Paare bei der Erziehung von Kindern? Dieses Buch betrachtet zunächst theoretisch, dann empirisch und schließlich interdisziplinär die Situation von Regenbogenfamilien in Deutschland. Es geht um die Möglichkeiten von Lesben, schwulen und gleichgeschlechtlichen Paaren, sich den Kinderwunsch zu erfüllen – sei es im Rahmen einer Pflegschaft, auf der Basis von Adoptionen, durch das Aufziehen eigener Kinder oder auf der Basis einer Co-Elternschaft als Partner einer lesbischen Mutter, bzw. eines schwulen Vaters. Damit sich die Regenbogenfamilien untereinander, aber teilweise auch deren Kinder über ihre Erfahrungen austauschen können, sind in Deutschland Netzwerke und Gruppen entstanden. Ebenso werden mögliche Hindernisse auf dem Weg zu lesbischer Mutterschaft, bzw. schwuler Vaterschaft skizziert.

STEPHANIE GERLACH: REGENBOGENFAMILIEN

Ein Handbuch. D 2010, 382 S., Broschur

Querverlag

Der Begriff »Familie« unterliegt schon immer einem Wandel. Auch wenn konservative Menschen immer noch einem verklärten, überholten Familienbild nachhängen und sich gewandelten Verhältnissen nicht stellen wollen (was Sätze wie »ein Kind braucht doch Mutter und Vater« immer wieder offenbaren), so haben sich die Lebensrealitäten in unseren modernen Gesellschaften eindeutig geändert. Regenbogenfamilien kommen immer häufiger vor und werden zunehmend akzeptiert. Selbstverständlich sind sie jedoch noch lange nicht. Wenn Lesben, Schwule oder transidente Menschen sich fürs Kinderkriegen entscheiden, stellen sich ihnen oft Hürden in den Weg, mit denen Heteropaare nicht konfrontiert sind. Die Autorin dieses Buches steht all jenen mit Rat und Tat zur Seite, die sich für ein Leben mit Kindern entscheiden, und gewährt mit Interviews Einblicke in »alternatives« Familienleben.

ULI STREIB-BRZIC (HRSG.): DAS LESBISCH-SCHWULE BABYBUCH

Ein Ratgeber zu Kinderwunsch und Elternschaft. D 2007 (Neuaufl.), 163 S.

Querverlag

Wie werde ich lesbische Mutter oder schwuler Vater? »Das lesbisch-schwule Babybuch« ist ein Ratgeber für alle, die sich allein, als Paar oder zu mehreren ihren Kinderwunsch erfüllen möchten. Die AutorInnen geben zu folgenden Fragen Auskunft: Welche Chancen haben wir als Lesben und Schwule, ein Kind zu adoptieren? Welche Voraussetzungen müssen für eine Stiefkindadoption erfüllt sein? Was bedeutet es, ein Kind in Pflege zu nehmen? Wer berät mich? Welche Anlaufstellen gibt es? Welcher Umgang mit den Behörden ist ratsam? Besteht die Möglichkeit der artifiziellen Insemination in der BRD, in Österreich und in der Schweiz? Was bedeutet Amtspflegschaft? Wie können wir lesbisch-schwule Familienmodelle zeichnen? Welche Unterhaltsansprüche ergeben sich aus dieser Form der Elternschaft? Wie sieht es rechtlich im Falle einer Trennung aus?

ULI STREIB-BRZIC, STEPHANIE GERLACH: UND WAS SAGEN DIE KINDER DAZU?

D 2005, 188 S., broschur

Querverlag

Wie werde ich lesbische Mutter oder schwuler Vater? »Das lesbisch-schwule Babybuch« ist ein Ratgeber für alle, die sich allein, als Paar oder zu mehreren ihren Kinderwunsch erfüllen möchten. Die AutorInnen geben zu folgenden Fragen Auskunft: Welche Chancen haben wir als Lesben und Schwule, ein Kind zu adoptieren? Welche Voraussetzungen müssen für eine Stiefkindadoption erfüllt sein? Was bedeutet es, ein Kind in Pflege zu nehmen? Wer berät mich? Welche Anlaufstellen gibt es? Welcher Umgang mit den Behörden ist ratsam? Besteht die Möglichkeit der artifiziellen Insemination in der BRD, in Österreich und in der Schweiz? Was bedeutet Amtspflegschaft? Wie können wir lesbisch-schwule Familienmodelle zeichnen? Welche Unterhaltsansprüche ergeben sich aus dieser Form der Elternschaft? Wie sieht es rechtlich im Falle einer Trennung aus?

CHRISTINA CAPREZ: FAMILIENBANDE

15 Porträts. CH 2012, 280 S., Broschur

Limmat-Verlag

Nur ein Drittel der Familien lebt heute noch als traditionelle Kernfamilie. Immer mehr Familien starten unkonventionell: Lesben und Schwule, die sich zusammentun, um eine Familie zu gründen. Single-Frauen, die nicht länger auf den Traummann warten wollen, um ein Kind zu bekommen, Eltern, die in unkonventionellen Arrangements Entlastung und Bereicherung finden. »Familienbande« erzählt von der Vielfalt dieser neuen Wege, Kinder großzuziehen, dabei erzählen Eltern wie Kinder, wie sie zu der betreffenden Familienform gekommen sind, wie sie den Alltag in ihrer Familie erleben, was die Sonnen- und Schattenseiten ihrer Familienform sind und wie das gesellschaftliche Umfeld auf sie reagiert. Eine spannende Sammlung von Erfahrungen, nicht nur für quer families.

RACHEL PEPPER: THE ULTIMATE GUIDE TO PREGNANCY FOR LESBIANS

USA 2006, 271 pp., brochure, € 13.8

You could scour libraries, and the Internet for months without finding the kind of logistical and emotional support this book will provide: at last, a lesbian-specific treatise on making a baby and what to do with it once it arrives. Written with humor and insight by a mom who herself rode the conception roller coaster, this revised and updated edition will guide you every step of the way – from your 1st ovulation kit right up through the 1st weeks after your baby’s birth: charting your body’s own fertility signs, preconception planning for both singles and couples, selecting a sperm bank or donor, inseminating to maximize your chance of pregnancy, sex, desire, and self-esteem during pregnancy, negotiating family roles, labor, birth, and welcoming your baby, and support for partners and coparents.

DORETT FUNCKE, PETRA THORN (HG.): DIE GLEICHGESCHLECHTLICHE FAMILIE MIT KINDERN

Interdisziplinäre Beiträge zu einer neuen Lebensform. D 2010, 494 S. mit Abb., Broschur, € 33.72

Seit Jahren beeindrucken gleichgeschlechtliche Familien mit Kindern die bürgerliche Öffentlichkeit medial, beschäftigen Regierungen und Gesetzgeber und bewegen zahllose engagierte Experten und Laien. Die bisherigen Forschungsarbeiten zum Thema sind jedoch durch eine unidisziplinäre, einseitige Sichtweise begrenzt und weisen entsprechend blinde Flecken auf. Die disziplinäre Abgrenzung entspringt den tradierten Fachkulturen und den damit verbundenen unterschiedlichen methodologischen Leitlinien. Dies spiegeln auch die Beiträge in diesem ungeglätteten Sammelband wider – sie gehen der ethischen und gesellschaftlichen Vertretbarkeit einer neuen Form familialer Lebensgestaltung nach, die an fundamentale Überzeugungen, kulturellen Werthaltungen, gesellschaftlichen Leitbildern und rechtlichen Regelungen rührt.

DVDS

Lisa Cholodenko (R): The Kids Are All Right

USA 2010, OF, dt.SF, dt./engl.UT, 102 min.

Queer Families hat nun auch das große Hollywoodkino entdeckt. Das lesbische Paar Nic und Jules versucht im sonnigen   Kalifornien seinen Traum vom Glück umzusetzen. Sie haben zwei Kinder und ein wunderschönes Haus. Ein paar Problemchen  sind nicht der Rede wert. Umso verstörter sind die beiden Mütter, als sie ihrem 15jähriger Sohn Laser und seiner 18jährigen Schwester Joni drauf kommen, dass die beiden sich nicht nur für ihren biologischen Vater interessieren, sondern bereits Kontakt mit ihm aufgenommen haben. Als die beiden ihren Samenspender Paul auch gleich noch zu sich nach Hause einladen – sehr zu Nics Leidwesen -, können sie nicht ahnen, was sie damit auslösen. Als der coole Junggeselle Jules umgarnt und schließlich auch noch eine Affäre mit ihr beginnt, gerät die familiäre Idylle ins Wanken. Spannungen zwischen Nic und Jules sind nun unausweichlich.

 Anne Zohra Berrached (R): Zwei Mütter

D 2013, dt. OF, 79 Min., € 19.99

Katja und Isa sind ein lesbisches Paar und sie wollen ein Kind. Deutsche Samenbanken und Kliniken helfen nicht weiter,  Versuche bei anderen Ärzten sind kostspielig und bleiben erfolglos. Die Beziehung gerät unter Druck – auch, als sich endlich ein Weg auftut. Die Sehnsucht zweier Menschen scheitert an der heimischen Wirklichkeit. Ein Spielfilm, der auf den Erfahrungen vieler Frauen beruht. So entsteht ein politischer Film, der nie politisierend-belehrend wird, die beiden Frauen nähern sich dem Thema auf eine sehr zarte Weise und zeigen eine authentisch gefilmte Beziehungsstudie, die bei aller Ernsthaftigkeit mit viel Leichtigkeit und Sinn für Ironie umgesetzt ist.